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Vegane Ernährung in der Schwangerschaft

Beratung und Extra-Nährstoffe sind nötig, damit es dem Baby auch bei einer veganen Ernährung gut geht.

Chiapudding
hetizia / Fotolia.com

Empfehlungen

  • Beratung und Extra-Nährstoffe sind nötig, damit es dem Baby auch bei einer veganen Ernährung gut geht.
  • Mit einer rein pflanzlichen (veganen) Ernährung ist eine ausreichende Nährstoffversorgung in der Schwangerschaft auch bei sorgfältiger Lebensmittelauswahl nicht möglich. Eine vegane Ernährung birgt ernsthafte gesundheitliche Risiken – insbesondere für die Entwicklung des kindlichen Nervensystems.
  • Bei einer veganen Ernährung sind immer eine spezielle medizinische Beratung und die Einnahme von Mikronährstoffsupplementen notwendig.

Hintergrund

Mit einer rein pflanzlichen, sogenannten veganen Ernährung ist vor allem die Zufuhr von ausreichend Energie, Eiweiß, langkettigen Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Kalzium, Jod, Zink, Vitamin B2, Vitamin B12 und Vitamin D in der Schwangerschaft kritisch: die Gesundheitsrisiken für das Kind und die werdende Mutter sind damit hoch. Eine nach mehrjähriger veganer Ernährung aufgetretene Vitamin-B12-Unterversorgung kann während der Schwangerschaft zu schwerer und dauerhafter Schädigung des kindlichen Nervensystems führen [1, 2, 3]. Veganerinnen, die ihre Ernährungsweise trotz Hinweis auf diese Risiken vor und in der Schwangerschaft beibehalten, brauchen eine qualifizierte Ernährungsberatung. Sie benötigen Supplemente, um den Nährstoffbedarf von Mutter und Kind zu decken.

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