07/20 vom 31.07.2020

 

 

Nachgefragt: Ist Sport in der Schwangerschaft erlaubt?

Antworten für die Beratung

Frauen bewegen sich während der Schwangerschaft oft weniger als vorher. Als Grund nennen Schwangere neben Zeitmangel vor allem Ängste und Sicherheitsaspekte. „Bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft ist moderate Bewegung ausdrücklich erwünscht. Sie ist sicher und hat für Mutter und Kind viele positive gesundheitliche Effekte“, fasst Maria Flothkötter, Leiterin des Netzwerks Gesund ins Leben, den Tenor der nationalen Handlungsempfehlungen zu Ernährung und Lebensstil vor und in der Schwangerschaft zusammen.

Ob bei Vorsorgeuntersuchungen, Beratungsgesprächen oder Kursen zur Geburtsvorbereitung: Fachkräfte können mit dem überholten Mythos „Schwangerschaft gleich Schonzeit“ aufräumen und Frauen dabei unterstützen, sich in der Schwangerschaft täglich und mit Selbstvertrauen zu bewegen.

Erfahren Sie mehr über:

  • Talk-Test zur Selbsteinschätzung
  • Vorteile einer aktiven Schwangerschaft
  • Bewegungsempfehlungen
  • Empfohlene Sportarten
  • Tipps für Einsteigerinnen und sportlich aktive Frauen

www.gesund-ins-leben.de/Nachgefragt-Sport-Schwangerschaft

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Wissenswertes zum Coronavirus

Infos für Schwangere, Stillende und Familien

Die Entwicklungen rund um das Coronavirus haben werdende Eltern und junge Familien in den vergangenen Monaten in besonderer Weise beschäftigt – und sie tun es immer noch. Im Internet stellt das Netzwerk Gesund ins Leben aktuelle Informationen für Schwangere, Stillende und Familien zur Verfügung – von Updates zu Hebammenbetreuung, U-Untersuchungen und Schwangerenvorsorge bis zu Beratungsangeboten. Auch Fachkräfte, die Familien begleiten, finden hier hilfreiche Links und Dokumente.

www.gesund-ins-leben.de/coronavirus

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In eigener Sache: Wissenschaftlicher Beirat

In neuer Besetzung

Für die turnusgemäße Revision der nationalen Handlungsempfehlungen zur Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter hat das Netzwerk Gesund ins Leben in diesem Jahr seinen wissenschaftlichen Beirat neu berufen. In dem Gremium finden die Diskussion und Abstimmung der fachlichen Inhalte sowie die Verständigung auf einheitliche Empfehlungen statt. Ziel ist die Beteiligung relevanter Fachgesellschaften und Expert*innen, um das sich weiterentwickelnde Themenspektrum von Gesund ins Leben jeweils aktuell abzubilden. So werden zum Beispiel die Querschnittsthemen Nachhaltigkeit und Diversität in den neuen Handlungsempfehlungen gezielt eingebunden und der Beirat ist entsprechend erweitert worden.

Wir freuen uns, dass wir erneut hochkarätige und engagierte Vertreter*innen für die ehrenamtliche Mitarbeit im Beirat gewinnen konnten. Auch an dieser Stelle: Herzlich Willkommen und Danke für die Unterstützung und Expertise.

Lernen Sie unseren wissenschaftlichen Beirat kennen unter:

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/wissenschaftlicher-beirat-29456.html

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In eigener Sache: Neue Mitarbeiterinnen

Unser Team ist gewachsen!

Wir freuen uns, Ihnen neue Mitarbeiterinnen vorstellen zu können, die das Netzwerk Gesund ins Leben aus der Geschäftsstelle heraus unterstützen:

Dr. Stefanie Eiser
Kommunikationsstrategie Stillförderung, Qualitätssicherung

Julia Hennecke
Medienproduktion

Gudrun Kinzel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Jihan Majouno
Multiplikator*innenfortbildungen, Veranstaltungen

Taalke Nieberding
Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Internet

Die Kontaktdaten des gesamten Teams finden Sie hier:

www.gesund-ins-leben.de/inhalt/geschaeftsstelle-netzwerk-junge-familie-29453.html

Für allgemeine Anfragen können Sie uns eine E-Mail an post@gesund-ins-leben.de schreiben. Wir verbinden Sie mit der zuständigen Ansprechpartnerin.

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GeMuKi-Studie

Schwangere in Baden-Württemberg gesucht

Im Rahmen der wissenschaftlichen Studie „GeMuKi – Gemeinsam gesund“ werden Informationen zu Ernährung, Bewegung und Lebensweise werdender und junger Mütter gesammelt und deren Auswirkungen auf die Gesundheit erforscht. So soll langfristig die Versorgung von Eltern und Kindern verbessert werden. Zur Teilnahme werden derzeit noch Frauen in Baden-Württemberg gesucht, die am Anfang ihrer Schwangerschaft stehen. Als Dank erhalten sie einen 15-Euro-Gutschein für Babyartikel und haben die Chance, eine von mehreren Kurzreisen zu gewinnen.

Kontakt: Isabel Lück, E-Mail: i.lueck@pebonline.de, Telefon: 0174 1868384

Weitere Informationen

www.pebonline.de/projekte/gemuki/informationen-fuer-teilnehmerinnen/

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COVID-Mütter-Studie

Umfrage der Harvard Medical School

Im Rahmen der internationalen COVID-Mütter-Studie untersucht die Harvard Medical School, wie sich Praktiken rund um die Geburt während der Coronavirus-Pandemie auf Mütter, Neugeborene und ältere Säuglinge auswirken. Für die Teilnahme an einer kurzen Online-Umfrage werden Mütter gesucht, die vor dem ersten Geburtstag ihres Kindes COVID-19 hatten, bei denen der Verdacht auf eine Erkrankung bestand oder deren Säugling (möglicherweise) COVID-19 hatte. Um einen besseren Einblick in die nachgeburtliche Betreuung zu erhalten, können Mütter die Umfrage erst ausfüllen, wenn ihr Kind 1 Monat alt ist.

Erfasst wird zum Beispiel, ob Mutter und Kind getrennt wurden, ob Hautkontakt kurz nach der Geburt möglich war und wie die Stillbedingungen waren. Die Forscherinnen erhoffen sich unter anderem Erkenntnisse über die Auswirkung von Corona-Schutzmaßnahmen auf die Stillbeziehung und das Erkrankungsrisiko beim Kind.

Weitere Informationen

Die Umfrage ist (je nach Rücklauf) voraussichtlich bis Ende August offen. Das Online-Formular gibt es auf Deutsch und in sieben weiteren Sprachen:

https://hms.az1.qualtrics.com/jfe/form/SV_eXN0LFMwOW0R2u1

Informationen zur Studie

https://projects.iq.harvard.edu/covidmothersstudy

Flyer zum Aushängen in Praxen, Krankenhäusern etc.

https://projects.iq.harvard.edu/covidmothersstudy/download-flyers

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Hebammensuche leicht gemacht

Kostenfreie Online-Plattform Ammely

Über eine dreiviertel Million Frauen und Familien benötigen jedes Jahr eine Hebamme. Die Suche im Internet kann langwierig und frustrierend sein, auch weil dort nicht hinterlegt ist, ob eine Hebamme zur gewünschten Zeit verfügbar ist. Die neue, kostenfreie Plattform www.ammely.de des Deutschen Hebammenverbandes e. V. (DHV) bietet nun diesen Service. Aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 bietet die Website außerdem eine Akutsuche für eine kurzfristige Hebammenbetreuung an.

Frauen können bei Ammely beispielsweise den voraussichtlichen Entbindungstermin, ihren Wohnort und die gesuchte Leistung angeben. Hebammen tragen ihren Betreuungsradius, die Kapazitäten sowie ihr Leistungsangebot ein. Alle Angaben werden dann abgeglichen und passend zusammengeführt.

www.ammely.de

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Texte für Eltern in Einfacher Sprache

Informationen für alle

Der Zugang zu Informationen ist eine Voraussetzung, um am gesellschaftlichen und politischen Leben teilhaben zu können. Aber nicht alle Menschen haben gleichermaßen Zugang zu Informationen, etwa, weil sie Lernschwierigkeiten haben, nur eine geringe Lese- und Schreibkompetenz besitzen oder eine andere Muttersprache haben. Texte in Einfacher Sprache verschaffen Menschen Zugang zu Informationen, die sie sonst nicht bekommen würden.

Das Bundeszentrum für Ernährung informiert deshalb im Internet übers Essen, Einkaufen, Kochen und Aufbewahren von Lebensmitteln auch in Einfacher Sprache. Beiträge rund um die Ernährung für Schwangere, Stillende und Familien mit Babys oder Kleinkindern sind zusätzlich über die Internetseite des Netzwerks Gesund ins Leben zugänglich. Sie sind dort erreichbar über den Menüpunkt „Einfache Sprache“ in der oberen Navigation neben dem Suchfeld und über Verlinkungen aus dem Bereich „Für Familien“ heraus.

Beiträge in Einfacher Sprache

www.gesund-ins-leben.de/einfache-sprache

www.bzfe.de/einfache-sprache-34645.htm

Was ist Einfache Sprache?

www.bzfe.de/inhalt/einfache-sprache-35044.html

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Ernährung und die planetaren Grenzen

Digitales BZfE-Forum vom 2. bis 4. September

Planetary Health Diet – der planetarische Speiseplan soll Menschen und Erde retten. Doch wie kann allen ein Zugang zu gesundem Essen aus einem nachhaltigen Ernährungssystem ermöglicht werden? Welche guten Lösungen gibt es schon? Und wie sieht das Ernährungssystem der Zukunft aus?

Diesen Fragen widmet sich das 4. BZfE-Forum „Essen wird anders – Ernährung und die planetaren Grenzen“ vom 2. bis 4. September 2020. Als digitale Tagung nutzt es innovative Online-Formate und kreative Methoden. Es wird Impulse von hochrangigen Expert*innen und aus erfolgreichen Praxisprojekten geben. Und es wird natürlich Zeit und Gelegenheiten geben, sich aktiv einzubringen, Erfahrungen auszutauschen und zu netzwerken.

Programm und Anmeldung

www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-in-den-planetaren-grenzen-35800.html

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Buchtipp: Ernährungsbildung der Zukunft

Maßnahmen und Wirksamkeit der Professionalisierung

Ernährungsbildung will Menschen dazu befähigen, die eigene Ernährung unter den komplexen gesellschaftlichen Bedingungen zu gestalten – und zwar politisch mündig, sozial verantwortlich und demokratisch teilhabend. Wie ist das zu erreichen? Ein gesundheitsförderliches Essverhalten muss sich bilden. Deshalb sind Konzepte und Maßnahmen in den gesamtgesellschaftlichen Kontext einzubinden. Die Verantwortung hierfür verteilt sich auf viele Akteur*innen – Eltern, Familie, Peers, Lehr- und Fachkräfte, Erzieher*innen und viele andere mehr.

Das Buch „Ernährungsbildung der Zukunft“ gibt einen Überblick über Strukturen, Rahmenbedingungen und die aktuelle Situation der Ernährungsbildung in Deutschland. Erfolgreiche Projekte und etablierte Maßnahmen (darunter das Netzwerk Gesund ins Leben) werden vorgestellt mit gelingenden Faktoren für Ernährungsbildung. Die Verantwortung der Stakeholder und Bedarfe der Zielgruppen werden in Interviews einbezogen.

Rademacher C, Heindl I (Hrsg.) (2019): Ernährungsbildung der Zukunft: Maßnahmen und Wirksamkeit der Professionalisierung. Wiesbaden: Umschau Zeitschriftenverlag GmbH

www.uzvshop.de/produkt/ernaehrungsbildung-der-zukunft

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Impressum

Herausgeberin:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 - 0
Internet: www.ble.de 
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Maria Flothkötter, BLE

Redaktion:
Andrea Fenner, Edinburgh
Britta Klein, BLE

Rechtliche Hinweise

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäβ § 27 a Umsatzsteuergesetz lautet DE 114 110 249.

Anträge oder Rechtsbehelfe müssen auf dem Postweg, per Telefax, über info@ble.de versehen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur oder über info@ble.de-mail.de durch De-Mail in der Sendevariante mit bestätigter sicherer Anmeldung übermittelt werden.

Andere E-Mail-Adressen stehen nur für die allgemeine Kommunikation zur Verfügung, über sie ist kein elektronischer Rechtsverkehr möglich.

Veröffentlichung kostenlos unter Quellenangabe: www.gesund-ins-leben.de

Über einen Beleg freuen wir uns.
 

Feedback

Wenn Sie Wünsche und Anregungen haben oder uns Ihre Erfahrungen mit den Netzwerk-Angeboten mitteilen möchten, schreiben Sie gerne eine Mail an: post@gesund-ins-leben.de

Wir freuen uns, von Ihnen zu lesen!

 

Über Gesund ins Leben

Gesund ins Leben ist ein Netzwerk von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden, die sich mit jungen Familien befassen. Das Ziel ist, Eltern einheitliche Botschaften zur Ernährung und Bewegung zu vermitteln, damit sie und ihre Kinder gesund leben und aufwachsen. Das Netzwerk Gesund ins Leben ist angesiedelt im Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und Teil des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“. Weitere Informationen unter: www.gesund-ins-leben.de

 

© BLE 2020

 

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