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Allergierisiko? Impfen für alle Kinder empfohlen

Angesichts der in Deutschland zuletzt gehäuft aufgetretenen Masern-Erkrankungen bei Kindern hat das Thema Impfen wieder neuen Schwung bekommen. Manche Eltern fürchten jedoch, Impfungen würden das Immunsystem von Säuglingen überlasten und deshalb Allergien auslösen.

Angesichts der in Deutschland zuletzt gehäuft aufgetretenen Masern-Erkrankungen bei Kindern hat das Thema Impfen wieder neuen Schwung bekommen. Manche Eltern fürchten jedoch, Impfungen würden das Immunsystem von Säuglingen überlasten und deshalb Allergien auslösen. Die in 2014 aktualisierte S3-Leitlinie Allergieprävention spricht sich erneut für eine vollständige Impfung nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) aus – auch für allergiegefährdete Kinder.

Genauso wie Kinder mit einer Allergiegefährdung nicht auf bestimmte Lebensmittel (wie Nüsse, Fisch oder Kuhmilch) verzichten sollten, gibt es nach der Leitlinie auch keine Belege, dass Impfungen das Allergierisiko erhöhen. Im Gegenteil, Kinder können durch einen vollständigen Impfschutz auch im Hinblick auf Allergien profitieren, denn es gibt Hinweise auf ein geringeres Allergierisiko durch Impfungen.

Um herauszufinden, ob das eigene Kind zu Allergien neigt, können Eltern den Allergie-Risiko-Check machen. Den Test gibt es im handlichen Flyer. Ein Poster zur Allergieprävention bietet Eltern z. B. in gynäkologischen und kinderärztlichen Praxen die wichtigsten Tipps auf einen Blick.

Kostenlose Flyer und Poster zum Thema Allergien vorbeugen

Nachgefragt: Lösen Schutzimpfungen Allergien aus?

Andrea Fenner, Edinburgh, www.gesund-ins-leben.de

14.04.2015

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