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JANPA-Halbzeitkonferenz in Berlin

Was haben die Projektpartner des europäischen Aktionsplans Joint Action on Nutrition and Physical Activity (JANPA) bereits erreicht? Was ist im nächsten Jahr noch umzusetzen? Zur Bestandsaufnahme und zum intensiven Austausch fand Mitte September die dreitägige Halbzeitkonferenz statt. 

Was haben die Projektpartner des europäischen Aktionsplans Joint Action on Nutrition and Physical Activity (JANPA) bereits erreicht? Was ist im nächsten Jahr noch umzusetzen? Zur Bestandsaufnahme und zum intensiven Austausch fand Mitte September die dreitägige Halbzeitkonferenz statt. Zu Gast waren die 56 Teilnehmenden aus 25 EU-Ländern und Norwegen im Bundesernährungsministerium und im Bundesgesundheitsministerium in Berlin. Die Veranstaltung wurde von den beiden deutschen Projektpartnern – dem Netzwerk Gesund ins Leben und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung – organisiert.

Erfolgreicher Zwischenstand

Die Zwischenbilanz lautet: Als Gesamtprojekt ist JANPA auf einem guten Weg und seinem Ziel schon bedeutend nähergekommen. Das Netzwerk Gesund ins Leben ist am JANPA-Arbeitspaket zum Thema Early Interventions beteiligt, bei dem Maßnahmen für Schwangere und Familien mit Kleinkindern bis zu 3 Jahren im Fokus stehen. In diesem Arbeitspaket wurden von den beteiligten Partnerländern bereits 50 Modelle guter Praxis aus den Bereichen Ernährung und Bewegung identifiziert. Als nächstes werden landesspezifische Rahmenbedingungen erfasst, um die Maßnahmen aus verschiedenen EU-Ländern vergleichen zu können. Mit qualitativen Befragungen sollen schließlich Faktoren identifiziert werden, die zum Erfolg der Maßnahmen beitragen.

Gemeinsam zum Ziel

Auf diese Weise wird durch JANPA ein entscheidender Austausch zwischen den EU-Mitgliedsländern initiiert. Dieser soll dazu beitragen, den Anstieg von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen bis 2020 anzuhalten. Im Rahmen der JANPA-Generalversammlung betonten Abteilungsleiter aus beiden Ministerien die Notwendigkeit eines Präventionsansatzes, der nicht nur verschiedene Sektoren umspannt, sondern auch länderübergreifend ist. Nur so könne effektiv und ganzheitlich das Vorkommen von Übergewicht verringert werden.

Weitere Informationen zu Early Interventions

Andrea Fenner, Edinburgh, www.gesund-ins-leben.de

26.10.2016

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