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Sind Omega-3-Fettsäuren bei Schwangeren notwendig?

Eine gute Versorgung mit der langkettigen Omega-3-Fettsäure DHA in der Schwangerschaft ist für die Entwicklung des Kindes wichtig. Vor allem fettreicher Meeresfisch liefert sie reichlich. Doch manche Frauen mögen keinen Fisch und auch Vegetarierinnen verzichten darauf. 

Frage: Eine gute Versorgung mit der langkettigen Omega-3-Fettsäure DHA in der Schwangerschaft ist für die Entwicklung des Kindes wichtig. Vor allem fettreicher Meeresfisch liefert sie reichlich. Doch manche Frauen mögen keinen Fisch und auch Vegetarierinnen verzichten darauf. Können pflanzliche Lebensmittel wie Rapsöl eine Alternative sein? Oder sind Supplemente notwendig?

Antwort: DHA ist für die normale Entwicklung, vor allem von Gehirn und Sehfunktion, wichtig. Das Netzwerk Gesund ins Leben, eine IN FORM-Initiative des Bundesernährungsministeriums, empfiehlt deshalb schwangeren Frauen, wöchentlich zwei Portionen Meeresfisch zu verzehren. Um die Empfehlung von durchschnittlich mindestens 200 mg der langkettigen Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) pro Tag zu erreichen, sollte eine Portion von einem fettreichen Meeresfisch wie Makrele, Hering, Sardine oder Lachs stammen. Pflanzliche Lebensmittel wie Rapsöl, Leinöl oder Walnüsse enthalten die kürzerkettige Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure. Aus ihr kann der Körper zwar DHA bilden, doch die Umwandlungsrate ist sehr begrenzt. Wer in der Schwangerschaft nicht regelmäßig Fisch verzehrt, sollte deshalb Supplemente mit der Omega-3-Fettsäure DHA zu sich nehmen. Mit DHA angereicherte Lebensmittel können ebenfalls zu einer guten Versorgung beitragen. Vegetarierinnen können auf DHA aus marinen Mikroalgen zurückgreifen.

Die ausführliche Antwort mit Literaturverweisen finden Sie hier.

Andrea Fenner, Edinburgh, www.gesund-ins-leben.de

13.08.2015

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