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Ein etwa ein halbes jahr altes Baby sitzt in einem Hochstuhl und wir mit einem Löffel Brei gefüttert.
iStock.com/Pekic

Meldung des Netzwerks Gesund ins Leben. Bonn, 11.02.2026.

Nach etwa einem halben Jahr brauchen Babys zusätzlich zur Muttermilch weiteres Essen, um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Wie der Beikost-Start mit Brei gelingt, verrät das Netzwerk Gesund ins Leben.

Im ersten halben Jahr braucht ein Baby nur flüssige Milchmahlzeiten. Dann steigt sein Nährstoffbedarf nach und nach und die Milch alleine reicht nicht mehr als Nahrung: Jetzt kommt die Beikost dazu. Sie ersetzt Mutter- oder Flaschenmilch nicht auf einmal, sondern nach und nach. Worauf Eltern achten sollten.

Gemüse zum Start

Entschließen sich Eltern für die klassische Beikost mit Breien, macht der „Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei“ den Anfang, wobei das Fleisch durch Fisch oder eine vegetarische Option ersetzt werden kann. Ein Baby braucht Zeit, um sich an das neue Essen zu gewöhnen und seine Verdauung umzustellen. Zum Start reichen deshalb ein paar Löffel Gemüsepüree. Danach kommen Kartoffeln und etwas Öl dazu. Wenn das gut klappt, folgen Fleisch (bzw. die Alternativen) und Obstsaft und damit der vollständige Brei. Zu den anderen Mahlzeiten bekommt das Baby weiterhin wie gewohnt die Brust oder – wenn nicht gestillt wird – die Flasche. Ist der erste Brei komplett, können Eltern ihrem Baby neue Variationen anbieten, zum Beispiel mit wechselnden Gemüsen oder Kohlenhydraten wie Nudeln oder Reis.

Nimmt ein Baby den ersten Brei gut an, folgt etwa einen Monat später der nächste. Meist führen Eltern als zweiten Brei den „Milch-Getreide-Brei“  ein, aber auch der „Getreide-Obst-Brei“  ist möglich. Für die Versorgung des Babys sind beide gleich gut geeignet. Nach etwa einem weiteren Monat ersetzt dann der jeweils übrige Brei die nächste Milchmahlzeit.

Neben dem Brei: weiter stillen

Welchen Brei sie zu welcher Tageszeit füttern, können Eltern frei entscheiden. Es kommt ganz darauf an, was am besten in den jeweiligen Alltag passt und vom Baby akzeptiert wird. Muttermilch bekommt das Baby parallel zur Beikost weiter nach Bedarf – so lange Mutter und Kind das möchten. Außerdem braucht es, wenn es drei Breie pro Tag isst, zusätzlich Wasser zu trinken.

Weitere Informationen:

Artikel: Reif für die Beikost

Artikel: Brei oder Baby-led weaning?

Kompaktinfo: Das beste Essen für Babys

Artikel: Babybrei aus dem Glässchen

Hintergrund:

Das Netzwerk Gesund ins Leben ist ein Zusammenschluss von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden zur Förderung der frühkindlichen Gesundheit – von der Zeit vor der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter. Alle Akteure dieses Netzwerks unterstützen Familien beim gesunden Aufwachsen ihrer Kinder. Basis dafür sind die fachlich gesicherten, konsentierten Handlungsempfehlungen.

Das Netzwerk stellt Informationen für Fachkreise, Familien und Presse zur Verfügung: Auf der Webseite, auf Instagram, per Newsletter, durch Fortbildungen, auf Veranstaltungen und in Informationsmaterialien. Darüber hinaus wirkt das Netzwerk auf strukturelle Rahmenbedingungen ein, um Familien und Multiplikator*innen im Alltag zu unterstützen.

Das Netzwerk Gesund ins Leben ist Teil des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH).

 

Für Redaktionen: Bildmaterial zur kostenfreien Veröffentlichung

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Bild: Baby im Hochstuhl wird mit Brei gefüttert.

Copyright: iStock.com/Pekic

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