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Eine Frau stillt ein Baby in einer Fußgängerzone. Sie trägt einen dunkelblauen Umhang.
Martin Kitzmann / KI

Meldung des Netzwerks Gesund ins Leben. Bonn, 16.09.2026.

Mit der Fähigkeit zum Stillen haben Frauen nicht nur die einzigartige Möglichkeit, ihr Kind optimal zu ernähren: Muttermilch unterstützt die gesamte Entwicklung des Kindes und schützt die Gesundheit von Mutter und Kind. Unter dem Motto der diesjährigen Weltstillwoche „Stillen. Deine Superkraft.“ werben das Netzwerk Gesund ins Leben und seine 53 Partnerinstitutionen dafür, bestmögliche Rahmenbedingungen für das Stillen zu schaffen und frühzeitig zu informieren, um allen Familien selbstbestimmte Entscheidungen zu ermöglichen.

„Stillen. Deine Superkraft.“ lautet das Motto der vom 28.09. – 04.10.2026 stattfindenden Weltstillwoche. Die Aktionswoche wirbt dafür, dass Frauen diese Kraft für sich und ihr Kind nutzen können. Sein Kind zu stillen geht weit über optimale Ernährung hinaus. Stillen fördert eine innige Bindung zwischen Mutter und Kind und schützt die Gesundheit von beiden. Außerdem ist es praktisch, denn Muttermilch ist jederzeit verfügbar und immer richtig temperiert. 

Idealerweise werden Frauen bereits im Rahmen der Schwangerenvorsorge und Geburtsvorbereitung zum Stillen und zur Babyernährung informiert und beraten. Nach der Geburt unterstützen Ärztinnen und Ärzte, Hebammen, Pflegefachpersonen und Fachkräfte in den Frühen Hilfen die Familien entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse. Sie gehen auf Fragen und Bedenken ein, suchen gemeinsam mit den Frauen ressourcenorientiert Lösungen, respektieren deren Entscheidungen und bemühen sich, strukturelle Hürden abzubauen. 

Ein breites Bündnis macht sich für das Stillen und die Verbesserung der Rahmenbedingungen in Deutschland stark: Im Auftrag der Bundesregierung informiert das Netzwerk Gesund ins Leben mit seinen 53 Partnerinstitutionen im Rahmen der Weltstillwoche über das Stillen und sensibilisiert für eine individuelle, die Selbstbestimmung fördernde Stillberatung. Die Kommunikationsmaßnahmen sind Teil der Nationalen Strategie zur Stillförderung, deren Ziel es ist, die Rahmenbedingungen zum Stillen zu verbessern und Deutschland stillfreundlicher zu machen. 

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sowie das Max Rubner-Institut (MRI) unterstützen die Weltstillwoche und begrüßen Maßnahmen und Initiativen zur Verbesserung der Stillfreundlichkeit in Deutschland. 

Aktionen und Materialien rund um die Weltstillwoche vom 28. September bis 4. Oktober 2026:

Medien und Fortbildungen des Netzwerks:

 

Zudem finden bundesweit zahlreiche Presseaktivitäten und lokale Aktionen statt, beispielsweise in babyfreundlichen Krankenhäusern, stillfreundlichen Kommunen oder auf Initiative von weiteren engagierten Menschen.

 

Wir unterstützen Stillende und die Weltstillwoche 2026!

Wir setzen uns für die Unterstützung Stillender ein und engagieren uns im Rahmen der Weltstillwoche:

 

Liste aller Akteurinnen und Akteure

AOK-Bundesverband, Abteilung Prävention

Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen e. V. (AGF)

Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen Bundesverband e. V. (AFS)

Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e. V. (AKF)

BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg)

Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e. V. (BVF)

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e. V. (BVKJ)

Berufsverband Deutscher Laktationsberaterinnen IBCLC e. V. (BDL)

Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e. V. (BeKD)

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW)

Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (BEVKi)

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Bundesstiftung Frühe Hilfen und Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH)

Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst e. V.  (BVÖGD), Fachausschuss Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD)

Bundesverband der Familienzentren e. V. (BVdFZ)

Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. (BVPG)

Dachverband der Migrantinnenorganisationen DaMigra e. V.

Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e. V. (KLUG)

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.  (DGE)

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG)

Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e. V. (DGHWi)

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (DGKJ)

Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnmedizin  (DGKiZ)

Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e. V. (DGSP)

Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V. (DKG)

Deutsche Public Relations Gesellschaft e. V. (DPRG), Arbeitskreis Gesundheitskommunikation

Deutscher Hebammenverband e. V. (DHV)

Deutscher Landkreistag, für die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände

Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V (GKinD)

Gesellschaft für Geburtsvorbereitung – Familienbildung und Frauengesundheit – Bundesverband e. V. (GfG)

Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e. V. (GPA)

Gesunde Städte-Netzwerk

Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V., Landeskoordinierungsstelle Netzwerk Gesunde Kinder

La Leche Liga Deutschland e. V. (LLLD)

Landeskoordinierungsstellen Frühe Hilfen, Start gGmbH Hennigsdorf

Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e. V.  AGETHUR

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) Nordrhein-Westfalen

Nationale Stillförderung e. V.  (NSF)

Nationale Stillkommission am Max Rubner-Institut (MRI)

Netzwerk Handlungsforschung und Praxisberatung

PD Dr. Karim Abu-Omar, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

pro familia Bundesverband

Prof. Dr. Anna-Lena Zietlow, Technische Universität Dresden

Prof. Dr. Christel Rademacher, Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach

Prof. Dr. Melanie Speck, Hochschule Osnabrück

TU Dortmund, Fachgebiet Qualitative Forschungsmethoden und strategische Kommunikation für Gesundheit, Inklusion und Teilhabe

Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV-Verband)

Verband medizinischer Fachberufe e. V.

wellcome gGmbH

WHO/UNICEF-Initiative "Babyfreundlich" e. V.(BFHI)


Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sowie das Max Rubner-Institut (MRI) begrüßen Maßnahmen und Initiativen, die zur Verbesserung der Strukturen für Stillende beitragen.

 

Für Redaktionen: Bildmaterial zur kostenfreien Veröffentlichung

Rechtlicher Hinweis: Die Verwendung des Bildes ist ausschließlich im Rahmen einer redaktionellen Nutzung dieser Meldung erlaubt. Die Angabe des Copyrights ist verpflichtend.

Bild: Motiv der Weltstillwoche 2026 mit dem Motto “Stillen. Deine Superkraft.”

Copyright: Martin Kitzmann / KI

Ich akzeptiere die rechlichen Hinweise und möchte das Bild (jpg) herunterladen.

Hintergrund:

Unter Beteiligung von WHO und UNICEF ist die Weltstillwoche die größte gemeinsame Kampagne aller stillfördernden Organisationen weltweit. Ziel ist es, Stillen als natürliche und selbstverständliche Ernährung für Säuglinge in den Mittelpunkt zu stellen und sowohl Familien als auch die Gesellschaft über die positiven Effekte des Stillens zu informieren. In Deutschland wird die Weltstillwoche von der Nationalen Stillförderung e. V. ausgerichtet. In diesem Jahr lautet das Motto „Stillen. Deine Superkraft.“

Das Netzwerk Gesund ins Leben ist ein Zusammenschluss von Institutionen, Fachgesellschaften und Verbänden zur Förderung der frühkindlichen Gesundheit – von der Zeit vor der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter. Alle Akteurinnen und Akteure dieses Netzwerks unterstützen Familien beim gesunden Aufwachsen ihrer Kinder. Basis dafür sind die fachlich gesicherten, konsentierten Handlungsempfehlungen. Die Handlungsempfehlungen “Ernährung, Bewegung und weitere Gesundheitsaspekte vor und während der Schwangerschaft” wurden 2026 aktualisiert und sind nationaler Beratungsstandard für Fachkräfte. 

Das Netzwerk stellt Informationen für Fachkreise, Familien und Presse zur Verfügung: Auf der Website, auf Instagram, per Newsletter, durch Fortbildungen, auf Veranstaltungen und in Informationsmaterialien. Darüber hinaus wirkt das Netzwerk auf strukturelle Rahmenbedingungen ein, um Familien und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Alltag zu unterstützen.

Das Netzwerk Gesund ins Leben ist Teil des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH).

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Kontakt

Referentin Gudrun Kinzel

Telefon: 0228 6845-2729

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