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Ernährung zur Allergieprävention beim Kind

Schon in der Schwangerschaft ist Allergievorbeugung Thema.

Frau nimmt Gabel in Mund
lenets_tan / Fotolia.com

Empfehlungen

  • Schon in der Schwangerschaft ist Allergievorbeugung Thema.
  • Das Meiden bestimmter Lebensmittel in der Schwangerschaft hat keinen Nutzen für eine Allergieprävention beim Kind.
  • Regelmäßiger Verzehr von fettreichem Meeresfisch in der Schwangerschaft wird auch unter dem Gesichtspunkt der Allergieprävention empfohlen.
  • Eine Zufuhr von Prä- und Probiotika in der Schwangerschaft bietet keine hinreichend bewiesenen Vorteile für die Allergieprävention beim Kind.

Hintergrund

Die Kernaussagen basieren auf einer aktuellen Leitlinie zur Allergieprävention [1]. Für eine Verminderung des Allergierisikos beim Kind durch eine allergenarme Kost der Mutter in der Schwangerschaft gibt es keine belastbaren Hinweise. Diätetische Einschränkungen zur Allergieprävention beim Kind sind daher nicht sinnvoll und bergen zudem das Risiko einer unzureichenden Nährstoffzufuhr. Lebensmittel, auf die die Schwangere allergisch reagiert, muss sie auch weiterhin meiden. Um einer Allergie beim Kind vorzubeugen, sollten Schwangere darüber hinaus nicht rauchen und sich nicht in Räumen aufhalten, in denen geraucht wird oder wurde. In Familien, in denen bereits Allergien bestehen, sollten keine Katzen oder felltragenden Tiere neu aufgenommen werden. Schwangere sollten im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes erhöhte Belastungen durch Luftschadstoffe und Schimmelbildung meiden.

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